Wer weiß, wie Jugendliche ticken, erreicht sie auch

artikelbild regionalesHochsauerlandkreis. Auf Einladung der Regionalagentur Hellweg-Hochsauerland und der Kommunalen Koordinierungsstelle "Kein Abschluss ohne Anschluss" (KAoA) haben sich im großen Sitzungssaal des Kreishauses Meschede Unternehmer und Institutionen, die den HSK bei der Landesinitiative KAoA im Rahmen der Berufsfelderkundung unterstützen sowie Lehrkräfte und weitere Akteure, die sich mit Berufsorientierung beschäftigen, getroffen.
"Ich möchte Unternehmen dabei unterstützen, dass sie die für sie passenden Auszubildenden und Nachwuchskräfte in Zeiten von Multioptionalität, Digitalisierung und Mobilität finden. Wertschätzung gegenüber der Unterschiedlichkeit der Jugendlichen ist für mich dabei zentral", so Dr. Gabriele Schambach, Referentin der SINUS:akademie und insbesondere für die Themen Berufsorientierung und Ausbildungswahl tätig. "Und nur wer weiß, wie Jugendliche ticken, erreicht sie auch", so der Appell der Referentin.
Sieben Lebenswelten hat die SINUS-Studie unter der Fragestellung "Wie ticken Jugendliche?" für 14 bis 17-jährige Jugendliche in Deutschland ausgemacht: dabei geht es von den konservativ-bürgerlich Bodenständigen bis hin zu den expeditiven bzw. erfolgs- und lifestyleorientierten Networkern.
Darüber hinaus ging Frau Dr. Schambach während der Veranstaltung, die durch den ESF und das NRW-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) finanziell unterstützt wurde, auf die Studienergebnisse der Jugendstudie der Industrie- und Handelskammern in Baden-Württemberg ein und gab zu jeder Lebenswelt Handlungsempfehlungen im Hinblick auf das Berufswahlverhalten der Jugendlichen und Tipps zur gezielten Ansprache der Jugendlichen durch Ausbildungsbetriebe. Ein Ergebnis der IHK-Jugendstudie: Gehalt ist nicht alles. Es ist ebenso wichtig, dass Unternehmen genügend Gewicht auf weiche Themen legen, wie z.B. das Verhältnis zwischen Mitarbeitern und Vorgesetzten und Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben.

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Mitwirkende der Regionalagentur Hellweg-Hochsauerland und der Kommunalen Koordinierungsstelle „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) Hochsauerlandkreis.
Foto: HSK

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