Olsberg/Bestwig. Wegen der winterlichen Witterung in weiten Teilen Deutschlands besteht derzeit bei den Trägern von Straßen eine sehr starke Nachfrage nach Streusalz. Weil die Hersteller diesen Bedarf an Streusalz nicht komplett decken können, dauern Lieferungen aktuell deutlich länger als üblich. Die Baubetriebshöfe der Stadt Olsberg und der Gemeinde Bestwig sowie die im Stadt- bzw. Gemeindegebiet eingesetzten Fremdunternehmer werden daher den Einsatz von Streusalz auf Nebenstraßen deutlich reduzieren.
Die Baubetriebshöfe sind auch deshalb zu einem sparsameren Einsatz des Streusalzes auf Nebenstraßen gezwungen, weil zurzeit nicht absehbar ist, wann der „Nachschub“ wieder ausreichend fließt. Die Stadt Olsberg und die Gemeinde Bestwig hoffen so, das noch vorhandene Streusalz möglichst effektiv einzusetzen, um auf diese Weise auch weiter ein hohes Maß an Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Bei Schneefällen werden alle Straßen selbstverständlich auch weiterhin wie bisher per Schneepflug von der „weißen Pracht“ geräumt. Die Stadt Olsberg und die Gemeinde Bestwig weisen deshalb alle Verkehrsteilnehmer darauf hin, auf Straßen und Fußwegen besonders vorsichtig zu sein.
Hintergrund: Wegen der winterlichen Witterung verzeichnen die Hersteller von Streusalz seit mehreren Wochen Bestellungen, die die üblichen Vertragsmengen deutlich übersteigen. Um die Verkehrssicherheit auf den Autobahnen und überörtlichen Straßen zu gewährleisten, werden deshalb die Autobahn- und Straßenmeistereien bevorzugt beliefert. Autobahnen, Bundes- und Landstraßen können daher weiter in gewohnter Weise geräumt werden. Städte und Gemeinden müssen dagegen deutlich länger als üblich auf Lieferungen warten.
Trotz dieser Lage, auf die die Stadt Olsberg und die Gemeinde Bestwig keinerlei Einfluss haben, werden die Teams der Baubetriebshöfe weiter engagierte Arbeit leisten. Gleichzeitig appellieren die Stadt Olsberg und die Gemeinde Bestwig an alle Grundstückseigentümer und -eigentümerinnen, ihre Räumpflichten auf den Fußwegen und Bürgersteigen zu beachten. Gemeinsam können Baubetriebshöfe und Bürgerschaft so dafür sorgen, für alle Verkehrsteilnehmer möglichst gute Bedingungen auf den Straßen und Bürgersteigen zu schaffen.
