Sportgala 2026: Erfolg entsteht im Training und nicht im Rampenlicht

Es war ein Abend der Extraklasse. Auf der HSK-Sportgala in der Konzerthalle Olsberg drehte sich am vergangenen Samstagabend, 25.04.2026, wieder alles um Olympiasiegerinnen, Weltmeister, Ehrungen sowie jede Menge sportliche Highlights und Showacts.

„Wir sind stolz auf die Leistung unserer Sportler im vergangenen Jahr“, betonte der erste Vorsitzende vom Kreissportbund HSK, Detlef Lins, nachdem er den außergewöhnlichen Einsatz für den Sport des verstorbenen Paul Senske gewürdigt hatte. „Der KSB unterstützt die Vereine. Er ist die Basis des Breitensports, aus dem in der Spitze etwas erwächst. Sportler aus der Region ordnen ihr Leben dem Sport unter, das muss auf der Gala gewürdigt werden. Die Athleten sind Vorbilder für nachfolgende Generationen.“ 

Landrat Thomas Grosche hob anschließend in seinem Grußwort drei wichtige Dinge hervor. Die Wichtigkeit des Sports in der Gesellschaft, die HSK Sportgala als Highlight im Sportjahr und die über 400 Sportvereine im Hochsauerlandkreis in allen zwölf Kommunen mit mehr als 110000 Mitgliedern, die in der heutigen Zeit einen noch größeren Stellenwert einnehmen.

„Sport wird gesellschaftlich immer wichtiger. Durch ihn lernen die Menschen soziale Tugenden, Fairness, Toleranz und Inklusion“, fasste der Landrat die Wichtigkeit des Sports und dem damit verbundenen Ehrenamt zusammen.

Danach stand die Proklamation der Sportlerin des Jahres 2025 an. Platz eins belegte Rennrodlerin Laura Koch vom BSC Winterberg. Der zweite Platz ging an Rhönradturnerin Franziska Reiter, TV Arnsberg, und Platz drei an Leichtathletin Lya Bourgund, LAC Veltins. Platz vier errang Rennrodlerin Lara Hartmann vom BSC Winterberg und Platz fünf Tennisspielerin Barbara Nowak vom TC Marsberg.

In seiner Laudatio lobte Thomas Grosche als Nachbar und Landrat die sportliche Karriere von Laura Koch, die ihr buchstäblich in die Wiege gelegt worden sei.

„Rennrodeln liegt euch im Blut. Deine Tante Corinna und deine Mutter Diane haben dir das Talent in die Wiege gelegt. Dein Ehrgeiz und dein Talent wurden mit der Berufung in den Nationalkader belohnt“, so Grosche. 

Bei der nachfolgenden Proklamation Sportler des Jahres 2025 freute sich Max Mammey (Nordische Kombination) vom Skiclub Winterberg über den ersten Platz, Fußballspieler Lasse Eickel, SC Paderborn 07, über Platz zwei und Minigolfer Lauro Klöckner, MSK Neheim, über Platz drei. Der vierte Platz ging an Leichtathlet Luca Grobbel, LAC Veltins, Platz fünf an Schwimmer Nico Luft, SV Neptun Arnsberg-Hüsten.

Sportwart Timo Drebs vom Skiclub Winterberg: „Ich habe viele Wettkämpfe mit Max Mammey miterlebt. Er zeichnet sich durch Ehrgeiz, Fleiß, Disziplin, Schnellkraft und Ausdauer aus. Seine Motivation ist groß. Mit viel Herzblut über er seinen Sport aus. Max seine Einstellung zum Sport ist vorbildlich.“ 

Mit dem Parasport-Preis 2026 wurde folgend Tischtennisspielerin Sandra Blume vom TuS Sundern ausgezeichnet. Der Sportsozialpreis 2026 ging an den TuS Medebach.

Danach konnte sich Bobfahrerin Laura Nolte, BSC Winterberg, über Platz eins als beste Profisportlerin des Jahres 2025 freuen. Der zweite Platz ging an Rennrodlerin Cheyenne Rosenthal, BSC Winterberg, der dritte an Ruderin Alexandra Föster, Ruderclub Meschede, der vierte an das Radsportteam Rembe, RC Victoria Neheim, und der fünfte an Fußballer Philipp Hofmann, VFL Bochum.

„Laura Nolte ist eine Ausnahmesportlerin im Bobsport. Vier Jahre nach Peking erneut Gold bei Olympia zu gewinnen ist das Ergebnis von harter Arbeit. Laura schaut nach vorn, sie ist ein Aushängeschild für den Bobsport. Arbeit, Fleiß, Leidenschaft und Teamgeist zeichnen die Bobfahrerin aus. Laura Nolte gehört zum Bobsport wie die Veltins Eisrarena zu Winterberg“, so Michael Wenzel, Vorsitzender vom BSC Winterberg.

Den Titel „Mannschaft des Jahres 2025“ errang die Volleyball-Damenmannschaft U 18 vom RC Sorpesee, Platz zwei ging an die Handballer vom TuS Oeventrop JSG Ruhrtal/Warstein und Platz drei an die Tennisspieler STK Arnsberg Herren 30. Den vierten Platz belegten die Fußballer vom SuS Langscheid-Enkhausen und den fünften die Rennrodlerinnen Lara Hartmann und Marit Koch vom BSC Winterberg.   

Walter Mennekes, Vizepräsident FC Bayern München, stellte in seiner lebhaften Rede abschließend deutlich heraus, dass im Sauerland nur ein Grundsatz gilt, nämlich „geht nicht, gibt’s nicht“.
„So funktioniert auch unser Breitensport, der das Fundament im Sauerland ist. Der Spitzensport beginnt im Verein um die Ecke, auf dem Platz und in der Halle. Erfolg entsteht im Training und nicht im Rampenlicht. Laura Gold-Bob-Nolte ist der beste Beweis dafür. Sport ist Lebensschule, vermittelt Teamgeist, Respekt und Verantwortung. Sport verbindet Generationen, schafft Heimat und stabilisiert die Gesellschaft. Die HSK Sportgala ist das Dankeschön für Einsatz, Leidenschaft und Leistung.“

Durch den abwechslungsreichen dreistündigen, kochkarätigen Abend führten souverän und mit viel Witz und Humor die Moderatoren Nicola Collas und Patrick Feldmann.

Bei der Ziehung der Tombola „sahnte“ der Sportler des Jahres, Max Mammey, den Hauptpreis ab, den heiß begehrten Stressless Sessel vom Möbel Markt Bestwig.

Nach den Verleihungen der wohl verdienten Pokale und den zahlreichen Show-Acts kam es zum abschließenden Schlussakt mit allen Preisträgern und Akteuren, um anschließend bei einem frischen Veltins oder dem ein oder anderen Gläschen Sekt den Abend fröhlich ausklingen zu lassen.

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Fotos: KK